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Taekwondo


Die Geschichte von Taekwondo:
  Taekwondo ist die traditionelle Kampfkunst als auch der moderne Kampfsport aus Korea, das auf eine über 2.000 jährige Geschichte seiner Entstehung zurückblicken kann. Aus anfänglichen Techniken, die zur Verteidigung entwickelt wurden, entstand ein System, das auf der einen Seite auf ein Repertoire zahlreicher Techniken zurückgreifen kann, auf der anderen Seite jedoch geordnet und strukturiert ist, dass es als Wettkampfsport ausgeübt wird und seit Sydney 2000 olympische Disziplin ist. Obwohl gleichen Ursprungs, brauchte das Taekwondo einen langen Weg bis zu seinem heutigen Gesicht. Vorläufer wie Taekyon, Subakdo, Tangsoodo, Taesoodo etc. existieren zwar immer noch neben dem Taekwondo, sicher ist aber das viele Techniken in allen Richtungen und Stilen vorkommen. Jedoch hat sich das Taekwondo von diesen alten Strukturen mittlerweile differenziert - das gilt ebenso für das japanische Karate, womit es immer wieder verglichen wird. Seinen Siegeszug um die Welt erreichte Taekwondo vor allem durch die Gründung der "World Taekwondo Federation" 1973 in Südkorea und ist heute, neben Karate, die am meisten ausgeübte Kampfsportart auf der Welt. Taekwondo ist bekannt als schnelle und dynamische Sportart mit hohen Tritten und kunstvollen Luftsprüngen sowie kraftvollen Elementen wie Bruchtests und Vollkontakt-Wettkämpfen. In Taekwondo kann man alles erlernen - von der Formenschule über den Wettkampf bis zur reinen Selbstverteidigung. Dabei stärkt das regelmäßige Training die Gesundheit und die Fitness, den Körper und die Muskulatur. Es stählt den Geist und verleiht einem Selbstdisziplin und gesunden Ehrgeiz. Taekwondo ist nicht nur Sport und Kunst sondern auch eine Lebenseinstellung und Philosophie - für jedes Alter !

Die Formen:
  Eine Form (koreanisch: "Poomse") besteht aus verschiedenen Fußstellungen, kombiniert mit Handabwehrtechniken, Fuß- und Faustschlägen, die ineinander übergehen, sich ergänzen und als Ganzes gesehen einen Kampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner darstellen. Der Rhythmus der Bewegungen sowie die richtige Atmung spielen bei der korrekten Ausführung einer Poomse eine wichtige Rolle.

Der Kampf:
  Es gibt zwei Arten des Kampfes (koreanisch: "Kyorugi"). Der sogenannte Ein- Zwei- oder Dreischrittkampf läuft nach einem vorgeschriebenen Schema ab. Fehler und Nachlässigkeiten können sofort korrigiert werden. Außerdem eignet er sich besonders für Demonstrationen, weil Abwehr- und Angriffstechniken aufeinander abgestimmt sind und somit auch unkundigen Zuschauerinnen und Zuschauern ein guter Eindruck von Taekwondo und seinen Anwendungsmöglichkeiten vermittelt wird. Im freien Kampf wird eine Vielzahl der erlernten Techniken des Angriffs und der Verteidigung in beliebiger Kombination angewandt. Im Training wird ohne Kontakt gekämpft. Alle Schülerinnen und Schüler ab einem gewissen Grad haben die Möglichkeit, an stattfindenden Meisterschaften teilzunehmen. Taekwondo war an den olympischen Sommerspielen von Seoul (1988) und Barcelona (1992) als Demonstrationssportart vertreten. Ab den Spiele von Sydney im Jahr 2000 ist Taekwondo eine vollwertige olympische Disziplin.

Der Bruchtest:
  Bruchtests (koreanisch: "Kyokpa") gehören nicht zum Ausbildungsprogramm des Taekwondo. Da es aber in der Praxis unmöglich ist, die geballte Kraft gegen eine Person einzusetzen, ohne diese ernsthaft zu verletzen, wird bei Demonstrationen durch Zerbrechen von Hölzern, Steinen, Ziegeln und dgl. gezeigt, welche Wirkung erzielt werden kann, wenn die vorhandene Kraft auf einen einzigen Punkt konzentriert wird. Es demonstriert überzeugend, wozu Geist und Körper als Einheit in der Lage sind.

Die Selbstverteidigung:
  Bei der Selbstverteidigung wird gelehrt, sich schnell ohne Waffen gegenüber einem oder mehreren Angreifern zu verteidigen. Selbstverteidigung erfordert ein Höchstmaß an Entschlossenheit, Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und Schnelligkeit. Die erlernten Techniken müssen dabei sicher und perfekt beherrscht werden.